Was ist Funk-Lan


oder auch W(ireless) Lan

So funktioniert WLan

Moderne Netzwerke basieren in der Regel auf dem Ethernet.

Ein Ethernet ist sternförmig aufgebaut, wobei jedem Rechner eine IP-Adresse zugewiesen wird, die es im Netzwerk nur einmal geben darf
(zum Beispiel: 192.168.0.1, 192.168.0.2 usw.).

Dazu gibt es eine Subnetzmaske die bei allen Rechnern in einem
Netzwerk gleich sein muss (255.255.255.0).

Die IP-Adresse ist sozusagen die Hausnummer des Rechners, die Subnetzmaske entspricht dem Wohnort.

Auch Wireless LAN setzt auf diese Vorgaben auf.

 

Fachausdrücke verständlich erklärt

IEEE 802.11x

 

Das Institut of Electrical and Electronics Engineers (IEEE),
zuständig für die weltweite Standardisierung von elektronischen Übertragungen, hat auch die Standards für drahtlose Netzwerke
erarbeitet.

Dabei wurden folgende Normen veröffentlicht:

- 802.11 b (im 2,4-GHz-Band, maximal 11 Mbit)
- 802.11 a (im 5-GHz-Band, maximal 108 Mbit)
- 802.11 g (im 2,4-GHz-Band, kompatibel zu b, maximal 54 Mbit)
- 802.11 h (im 5-GHz-Band, maximal 108 MBit, noch nicht verabschiedet)
 
Hotspot

 

Als Hotspot wird ein Bereich bezeichnet, in dem Sie über W-LAN
Zugriff auf ein Netzwerk haben, für gewöhnlich auch auf das Internet.
 
WiFi

 

Kurzform von Wireless Fidelity.
Mehrere Hersteller haben sich zur Wi-Fi Alliance zusammengeschlossen,
um sicher zu stellen, dass ihre Geräte kompatibel sind.

Zur WiFi-Alliance gehören unter anderem 3COM, Acer, Apple, AMD, Intel, Sony und Siemens.
 
Access Point (AP)

 

Ein Access Point ist die zentrale Empfangs- und Sendestation eines drahtlosen Netzwerks.
Am AP können sich mehrere Wireless-Geräte anmelden. Dabei steuert
der AP zumeist auch die Zugriffsrechte der drahtlosen Geräte auf ein an
ihn angeschlossenes Kabelnetz.

Häufig sind Internet-Router auch gleichzeitig APs.

 
WEP

Wired Equivalent Privacy ist eine Verschlüsselungtechnik für den Funkverkehr in drahtlosen Netzen, ist aber im Gegensatz zur WPA
unsicher.

WEP sollte aber trotzdem aktiviert werden, da es hoher krimineller
Energie bedarf, um ein WEP-verschlüsseltes Funknetz zu hacken.
 
WPA

 

Wi-Fi Protected Access ist eine Verschlüsselungstechnik, die im
Gegensatz zu WEP bisher noch nicht geknackt wurde. (Diese Technik
wird auch von Nocknet verwendet.)

Steht erst mit Geräten der Spezifikation 802.11g zur Verfügung.
 
Wireless Bridge
  Bezeichnung für ein Gerät, das verschiedene Netzwerk-Typen verbindet, beispielsweise Kabelnetze und W-LANs.

Eine andere Art von Bridge bezeichnet man auch als "Extender" oder "Repeater".
Diese werden verwendet, um die Reichweite von W-LANs zu erhöhen.
 
MAC-Adresse

 

Vergleichbar mit einer Seriennummer für Netzwerk-Hardware.

Jede Adresse gibt es nur einmal, sie lässt sich damit eindeutig einer
Karte zuweisen.

Die MAC-Adresse kann zur Absicherung von W-LAN-Netzwerken
verwendet werden, indem nur bestimmte Adressen zugelassen werden.
 
Roaming

 

Wechsel von einem Access Point zum nächsten ohne Unterbrechung
der Verbindung.

Wird nicht von allen Access Points unterstützt.
 
Firewall

 

Schützt das interne Netzwerk gegen Angriffe aus dem Internet.

Bei so genannten Stateful Inspection Firewalls wird nicht nur der Zugriff
auf Ports blockiert, sondern permanent der gesamte Netzwerkverkehr
auf unerlaubte Aktivitäten überwacht.
 
SSID

 

Service Set Identifier ist der Netzwerkname eines W-LANs.

Zu Erhöhung der Sicherheit kann bei neueren Access Points das
Ausstrahlen der SSID unterbunden werden.
Ein potenzieller Angreifer muss dann erst die SSID ermitteln, bevor er
in das Wireless LAN eindringen kann.
 
DHCP-Server

 

Zuständig für die automatische Vergabe von IP-Adressen und anderen wichtigen Netzwerkdaten an angeschlossene Geräte.

Damit ändert sich zwar die Adresse der Geräte bei jeder Anmeldung,
jedoch vergibt der DHCP-Server immer nur gültige IP-Adressen, so
dass es zu keiner Fehlkonfiguration kommen kann.

Der DHCP-Server kann so konfiguriert werden, dass er Servern immer
die gleiche "feste" IP-Adresse zuteilt.
 
Ad-Hoc

 

In einem Ad-Hoc Netzwerk werden zwei oder mehrere W-LAN-Karten
direkt miteinander verbunden, ohne dass dabei ein Access Point als Knotenpunkt dient.

Ein Ad-Hoc-Netzwerk ist ein Peer-to-Peer-Netz, in dem jeder Rechner
direkt mit dem anderen Rechner verbunden ist.

Die Reichweite eines solchen Netzwerkes ist geringer als die eines Infrastructure-Netzwerkes.

Als einzige Funktion zur Absicherung kann nur die Verschlüsselung (WEP) eingeschaltet werden.

Am wenigsten Probleme bekommt man, wenn man den Rechnern feste
IP-Adressen zuweist.
 
Infrastructure

 

Ein im Infrastructure-Modus betriebenes Wireless LAN nutzt einen
Access Point als zentrale Verbindungsstation.

Die Reichweite ist wesentlich höher als in einem Ad-Hoc-Netz.

Sicherheit gegen Eindringlinge bieten Verschlüsselung und
MAC-Adressen-Filterung.